Eine gesunde Ernährung ist sowohl für den Körper, als auch für die Psyche wichtig. Im Alltag greifen viele Menschen zu Fast Food und anderen schnellen Gerichten, um Zeit zu sparen. Ein Ernährungsberater unterstützt Menschen bei der Ausarbeitung und der Umsetzung einer ausgewogenen Ernährung. Dafür muss er verschiedene Kenntnisse in der Lebensmittelkunde und dem medizinischen Bereich besitzen. Diese Informationen werden in der Ausbildung zu Ernährungsberater vermittelt.

Wie werde ich Ernährungsberater?

Die Ernährungsberater Ausbildung ist keine durch den Staat regulierte Berufsausbildung, sondern eine Weiterbildung. Die Weiterbildung wird sowohl von Verbänden, die durch die Krankenkassen anerkannt sind, als auch durch private Anbieter ermöglicht. Je nach Anbieter variieren die Zugangsvoraussetzungen, die Berufsbezeichnung und die Dauer der Weiterbildung. Im Schnitt dauert die Weiterbildung etwa 14 Monate und nach der Abschlussprüfung darf die Berufsbezeichnung geführt werden. Da der Weg zum Ernährungsberater eine Weiterbildung ist, kann sie sowohl in Vollzeit, als auch berufsbegleitend durchgeführt werden. Angeboten werden Kompaktkurse sowie Teilzeitlehrgänge an den Wochenenden. Auch ein Fernstudium ist möglich. Auf dem Markt bieten viele Berufsanbieter Weiterbildungen für die Ernährungsberatung an. Für die Aufnahme müssen je nach Anbieter unterschiedliche Voraussetzungen erfüllt werden.

Welche Voraussetzungen benötigt ein Ernährungsberater?

Eine Weiterbildung zum Ernährungsberater setzt eine abgeschlossene Ausbildung oder ein abgeschlossenes Studium voraus. Die Ausbildung als Diätassistent oder ein Studium in diesem Bereich qualifizieren für die Weiterbildung zum Ernährungsberater. Qualifizierende Studiengänge sind Diätetik oder Ernährungswissenschaften. Einige Anbieter bieten auch Weiterbildungen für Menschen mit Berufserfahrung als Arzthelfer oder Krankenschwester an. Neben diesen Voraussetzungen sollen angehende Ernährungsberater eine Affinität für Mathematik, Chemie und Kommunikation mitbringen, da sie sich in ihrem Berufsalltag ebenso oft mit chemischen Grundlagen wie mit zwischenmenschlicher Kommunikation auseinandersetzen müssen.

Was ist der Inhalt der Weiterbildung?

Angehende Ernährungsberater setzen sich im Verlauf der Weiterbildung mit medizinischen Grundlagen und der Methodik der Ernährungsberatung auseinander. Dazu gehören Informationen über den Umgang mit Mangelernährung, spezielle Ernährungsarten und die Bedeutung von Fitness für ein gesundes Leben zusätzlich muss sich ein Ernährungsberater mit Nahrungsergänzungsmitteln und der Lebensmittelkunde auseinandersetzen. Für die Vermittlung dieser Kenntnisse an seine Kunden erlernt ein Ernährungsberater ebenfalls berufsübergreifende Inhalte wie Didaktik und Psychologie. Nach der Ausbildung ist ein Ernährungsberater in der Lage seine Kenntnisse über eine gesunde und ausgewogene Ernährung in Beratungsgesprächen oder auf Schulungen zu nutzen, um andere Menschen aufzuklären.

Wo arbeiten Ernährungsberater?

Ernährungsberater können nach der Weiterbildung in verschiedenen gesundheitlichen Einrichtungen arbeiten oder sich selbstständig machen. In ihrem Berufsalltag beraten sie Menschen bei der Umstellung ihrer Ernährung. Dafür erstellen sie Ernährungspläne oder begleiten ihre Kunden beim Einkaufen. Viele Ernährungsberater arbeiten in Rehabilitationskliniken oder Erholungseinrichtungen. Auch in der Nahrungsmittelindustrie finden einige Ernährungsberater einen Arbeitsplatz. Als Ernährungsberater mit einem anerkannten Zertifikat ist aber auch die Selbstständigkeit eine Option. Auch als Selbstständiger steht die Ernährungsberatung im Fokus des Berufsalltags. Neben Beratungsgesprächen klären Ernährungsberater auch in Seminaren oder auf Schulungen über die Zusammensetzung einer ausgewogenen Ernährung auf. Ernährungsberater unterstützen Menschen dabei durch eine gesunde Ernährung mehr Wohlbefinden im Alltag zu genießen. Weiterführende Quellen: https://www.akademie-der-naturheilkunde.com

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